Verrückt vor Verliebtheit

Gepostet am Sep 10, 2016 in Grundlagen, Studien

Verrückt vor Verliebtheit

Die Psychiaterin und Forscherin Marazziti von der Universität Pisa behauptet: Ein verliebter Mensch befindet sich in einem Zustand, der sich mit dem eines Zwangspatienten vergleichen lässt. Ähnlich wie bei jemandem, der sich 50 mal am Tag aus reinem Drang heraus, die Hände waschen muss. Wenn wir verliebt sind, kreisen unsere Gedanken und Fantasien nur noch um eines – die angehimmelte Person. Marazziti untersuchte 20 frisch verliebte Studenten und Studentinnen um diesen Verdacht zu überprüfen. Dabei gaben die meisten Verliebten an, dass sich mindestens 4 Stunden täglich deren Gedanken um den Liebsten/die Liebste drehten.

Nicht nur der Geisteszustand der Verliebten zeigte Züge einer Zwangsneurose. Auch ein Bluttest zeigte, dass der Botenstoff Serotonin in ihrem Körper auf ein krankhaft niedriges Niveau gesunken war, ähnlich wie es bei Zwangspatienten auch der Fall ist. Somit lässt sich auch biochemisch eine Gemeinsamkeit zwischen Verliebtheit und einer Neurose feststellen.
Man könnte meinen, dass der niedrige Serotoninspiegel einer der Gründe ist, warum wir uns oft so ruhelos und manchmal auch deprimiert fühlen, wenn wir frisch verliebt sind. Ruhelos, wenn man gar nicht erwarten kann, dass Objekt der Begierde bald wieder zu treffen; deprimiert, wenn wir ständig auf unser Handy schauen und der Liebste/die Liebste meldet sich einfach nicht.

 -Nach dem Buch “Die Liebe und wie sich Leidenschaft erklärt” von Bas Kast

 

Welche Verhaltensweisen sind typisch für frisch Verliebte?

 

Knapp 3000 Frauen aus dem deutschsprachigen Raum wurden befragt, welche typischen Verhaltensweisen sie an den Tag legen, wenn sie frisch verliebt sind:

 

frauen

 

Hier das Gegenstück: Wie sieht es bei den Männern aus?

maenner