Sauna-Aufgüsse

Gepostet am Sep 8, 2016 in Erotik, Körper

Sauna-Aufgüsse

Bei einem Sauna-Aufguss  herrscht eine relativ niedrige Luftfeuchtigkeit: bei 100 °C an der Decke 2–5 Prozent relative Feuchte. In einem Holzeimer werden den fünf Litern Aufgusswasser häufig ätherische Öle beigefügt. Klassisch sind die Düfte Fichte, Eukalyptus, Latschenkiefer, Zitrusdüfte, Menthol oder Minze. Die Düfte wirken entweder anregend oder beruhigend auf den Körper.

Inzwischen gibt es eine Vielzahl weiterer Düfte. Natürlich sind nicht alle Düfte für jeden gleich angenehm, das ist „Geschmackssache“. Die Nase ist das einzige Sinnesorgan, das seine Impulse direkt ins Gehirn leitet, ohne dass noch andere Nervenzellen dazwischengeschaltet sind.  Düfte und Gerüche treffen dadurch die Emotionen der Menschen.

Meist findest Du die aktuellen Aufguss-Düfte auf einer Tafel angeschrieben.

Im deutschsprachigen Raum wird der Wasserdampf oft mit einem so genannten Wacheltuch (feuchtes Frottee-Handtuch) verteilt. In Finnland ist dieser Brauch unbekannt.

Es gibt unterschiedliche Techniken mit diesem Handtuch die heiße, feuchte Luft in der Sauna zu verteilen. Lass Dich überraschen, was der Bademeister für Dich anwendet.

Inzwischen gibt es sogar Aufguss-Meisterschaften. Das bedeutet, dass sich die Bademeister und Saunabetreiber einiges einfallen lassen, um ein attraktives Angebot für die Saunierenden zu kreieren.

 

Hier ein paar Ideen dazu:

Aufguss-Variante Eis:

In manchen Saunen gibt es zwischen den Durchgängen Eiswürfel für die Saunierenden. Damit kannst Du Dir die Hand- und Fußgelenke oder auch Deinen gesamten Körper (außer Gesicht) abreiben. Es fördert die Durchblutung und verstärkt den Sauna-Effekt.

Es kann auch eine dichte Schicht Eis oder Schnee auf die Steine gelegt werden. Der explosionsartig entstehende Dampf kann wegen der darüber liegenden Schicht nicht nach oben entweichen, sondern wird nach unten zu den noch wärmeren Steinen und Heizstäben gedrückt. Dadurch erwärmt er sich noch mehr und es wird heißer in der Kabine

Aufguss-Variante Salz-Honig:

Wenn sich nach zwei Aufgussdurchgängen die Poren geöffnet haben, erhältst Du Salz (oft Totes Meer Salz). Damit reibst Du Deinen Körper ab. Die abgestorbenen Hautpartikel werden abgerieben, danach sollte kurz lauwarm (damit sich die Poren nicht wieder schließen) das Salz abgeduscht werden und der Körper wird mit Honig eingerieben. Mit dem Honig auf der Haut gehst Du erneut in die Sauna und es folgen zwei bis drei weitere Durchgänge. Durch die erneute Hitze dringen die Pflegestoffe vom Honig und die Mineralien der Salzreste tief in die Haut ein und pflegen auf besondere Weise.

In manchen Saunen gibt es auch nur einen Salz-Peeling Durchgang ohne Honig.

Aufguss-Variante Früchte oder Fruchteis:

In einigen Saunen ist es üblich, während oder nach dem Aufguss, frische Früchte zu reichen. Diese erfrischen und geben einen kleinen Vitamin-Kick.