Pflanzenextrakte zur Stärkung des Liebesakts

Gepostet am Apr 10, 2016 in Erotik, Liebesbissen

Pflanzenextrakte zur Stärkung des Liebesakts

Pflanzliche Aphrodisiaka sind aktuell im Trend. Sie werden als „Energiespender“, oder „Liebesverlängerungstropfen“  vermarktet, die die „männliche Spannkraft heben“, die „Liebesbereitschaft fördern“, „enthemmt und willig machen“, für „Sex-Dauer-Power“ sorgen oder „Gefühlskälte verhindern“ sollen. Wissenschaftlichen Anforderungen an einen Wirkungsnachweis hält jedoch, wenn überhaupt, nur Yohimbin stand.

 

Yohimbe:

Das Alkaloid Yohimbin, welches aus der Rinde des aus Afrika stammenden Yohimbe-Baum gewonnen wird, soll bei psychisch bedingter Impotenz helfen. Das rezeptpflichtige Yohimbin soll zu einer erhöhten Durchblutung im Genitalbereich führen und auch die Empfänglichkeit für Zärtlichkeiten steigern.

 

Catuaba:

Schon die Ureinwohner des brasilianischen Regenwaldes bereiteten einen Tee aus der Rinde des Catuaba Strauches. Catuaba ist in Brasilien eine sehr beliebte Teesorte. Angeblich steigert dieser die Potenz und beschert erotische Träume.

 

Muirapuama:

Ebenfalls aus der Rinde eines südamerikanischen Baumes, stammt Muirapuama – auch „Potenzholz“ genannt. Es soll sich ebenfalls positiv auf das sexuelle Verlangen und die Potenz auswirken. Dies ist aber nicht belegt. Es ist Bestandteil vieler pflanzlichen Kombi-Arzneimittel.

 

Damiana:

Dieses Kraut stammt ebenfalls aus Südamerika. Bereits die Mayas konsumierten es, in dem sie es rauchten, wie ein Räucherstäbchen verwendeten oder auch tranken. Als Effekt dieses Krauts wurde eine vermehrte Durchblutung des Unterleibs beobachtet. Wissenschaftlich nachgewiesen ist die Wirkung aber nicht. Auch Damiana ist ein Bestandteil verschiedener Arzneimittel.

 

Maca-Pflanzenextrakt:

Die aus den Peruanischen-Anden stammende Pflanze wird dort als Nahrungsmittel verwendet und soll bei Libidomangel, erektiler Dysfunktion und Wechselbeschwerden helfen. Auch die Durchblutung soll mit dieser Pflanze angekurbelt werden.

 

Ginseng:

Die Ginsengwurzel gilt schon immer als Mittel zur Leistungssteigerung und Anregung des Herz-Kreislauf-Systems und des Stoffwechsels. Auch bei Depressionen, Stress, Müdigkeit oder auch sexueller Müdigkeit soll Ginseng helfen. Jedoch fehlen auch hier die wissenschaftlichen Nachweise.

 

Taigawurzel:

Eine Stimulierung des Immunsystems wird dieser Wurzel nachgesagt, welche aus Sibirien stammt. Sie soll den Aufbau von Eiweiß im Körper unterstützen und sich positiv auf Wechselbeschwerden und nachlassende sexuelle Aktivität auswirken. Auch hier fehlen die wissenschaftlichen Nachweise.