Euphorisierende Gewürze

Gepostet am Jun 28, 2016 in Erotik, Liebesbissen

Euphorisierende Gewürze

Hier die bekanntesten Gewürze die Glücksgefühle in uns auslösen. Es gibt einige Überschneidungen mit den Gewürzen die als Aphrodisiakum bezeichnet werden. Das wiederum sind Gewürze zur Anregung und Steigerung des Geschlechtstriebs und der Potenz.

 

Chili:

Chili enthält eine reichliche Menge von euphorisierenden Alkaloiden sowie viel Vitamin C. Die Schoten liefern das Stoffwechsel anregende Capsaicin. Chili gilt als heißes Nahrungsmittel, welches den Geschlechtstrieb anheizt. Es wird bei den Indianern als Medizin genutzt und ist eines der wichtigsten Gewürze mit enormem „Schärfepotenzial“. Achtsame Dosierung ist zu empfehlen.

Gelbwurz:

Gelbwurz gehört zu den Ingwergewächsen. Das Rhizom wird getrocknet, gemahlen und dient so seit Jahrtausenden als wichtige Zutat in Gewürzmischungen. Kurkuma soll die Leber und Galle anregen und sogar der Gallensteinbildung entgegenwirken. Die Inder geben das Gewürz ihren Kindern, wenn diese in der Schule nicht aufpassen. Es soll das Interesse und die Konzentration fördern. Auch wirkt es als natürliches Antibiotikum und stimuliert die Verdauung.

Gewürznelken:

Es sind die Blütenknospen des Gewürznelkenbaums kurz vor der Reife. Nelkenöl wirkt stark antiseptisch und desinfizierend. Nelken wirken zudem lokal schmerzlindernd und gelten als mildes Aphrodisiakum. Außerdem Nelken halten Motten und andere Insekten fern.

Ingwer:

Verwendet wird das Rhizom der schilfähnlichen Staude. Ingwer gilt, besonders in China, als Aphrodisiakum. Die Liste der bisher entdeckten bioaktiven Wirkstoffe im Ingwer ist lang. Ingwer soll, ähnlich wie Aspirin, die Blutgerinnung hemmen. Zudem regt er die Magen- und Darmtätigkeit an, hat antivirale und antibakterielle Eigenschaften und hilft gegen Übelkeit.

Kardamom:

Kardamom wird aus den Samenkapseln einer schilfartigen Pflanze gewonnen. Es wirkt verdauungsfördernd und schleimlösend und wird vor allem gegen Blähungen und Appetitlosigkeit eingesetzt. Es wirkt auch antibakteriell und gegen Pilzinfektionen.

Koriander:

Von der einjährigen Pflanze werden die Blätter und pfefferkorngroßen Früchte gegessen. Die Phytoöstrogene machen das Gewürz zum Aphrodisiakum. Die Römer schätzten seine antimykotischen und antibakteriellen Eigenschaften. Koriander wirkt außerdem entzündungshemmend, verdauungsfördernd und krampflösend.

Kreuzkümmel:

Von der einjährigen Pflanze werden nur die winzigen Früchte verwendet. Der Duft erinnert an Zitronen und Anis. Kreuzkümmel ist besonders vitamin- und mineralstoffhaltig und soll gegen Blähungen, Müdigkeit und körperliche Erschöpfung wirken.

Muskat:

Der immergrüne tropische Baum liefert gleich zwei völlig verschiedene Gewürze: die Muskatnuss und die Muskatblüte. Die Muskatnuss ist ein natürliches Halluzinogen mit stark aufhellender Wirkung. Zwei Nüsse können bereits tödlich wirken. In kleinen Mengen wirkt Muskatnuss (appetit-) anregend und verdauungsfördernd.

Safran:

Der teure Safran wird aus der aufgeblühten Blüte gewonnen. Oft ist gefälschter Safran im Einsatz. Das Gewürz hilft bei nervösen Beschwerden, Krämpfen und Menstruationsbeschwerden. In großen Mengen ist es giftig und narkotisierend.

Schwarzer Pfeffer:

Gegessen werden die Steinfrüchte einer tropischen Kletterpflanze. Schwarzer, weißer und grüner Pfeffer stellen verschiedene Reifestadien der Früchte dar. Das brennend scharfe Alkaloid Piperin intensiviert den Stoffwechsel, senkt den Cholesterinspiegel, regt den Speichelfluss an und verbessert die Verdauung.

Zimt:

Der Zimt, der bei uns verkauft wird, besteht aus Rindenstücken eines kleinen Zimtstrauches, der Zimtkassie. Das ätherische Öl der Zimtpflanze kann zu Hautreizungen führen. Auch Zimt unterstützt die Verdauung und ist (appetit-)anregend.