Erotische Massage

Gepostet am Jul 18, 2016 in Erotik, Nähe & Intimität

Erotische Massage

Jede zärtliche Berührung tut uns gut. Was unsere Haut berührt, berührt meist auch unsere Seele. So viele empfindsame Nervenzellen saugen jede Art von Berührung auf. Entspannung, Wohlbefinden erotische Emotionen und sexuelle Fantasien, sind die Ergebnisse einer solchen Massage. 

 

 

Erotische Massage

Gönnt euch gegenseitig immer mal wieder eine erotische Massage.

Die erotische Massage ist nicht zwangsläufig ein Vorspiel für den Geschlechtsverkehr. Dies würde falsche Erwartungen wecken und ihren Einsatzbereich sehr begrenzen. Es geht um den Ausdruck von Zuneigung in einer intimen Atmosphäre, vertraute Berührungen und darum, Abstand vom Alltag zu gewinnen.

Wenn Dein Partner Dich nur erotisch massiert, um anschließend zur “Belohnung” mit Dir zu schlafen, dann wäre das wenig entspannend. Du würdest Dich vielleicht erst gar nicht massieren lassen wollen, weil Dir gerade nicht nach mehr ist. Wenn das Ergebnis der erotischen Massage offen ist, kann man gedankenfrei entspannen.

Am besten führt ihr die erotische Massage als Partnermassage durch.

Massagevorbereitung

Die Massagevorbereitung ist ein wesentlicher Erfolgsfaktor.
Sorge für eine angenehme Raumtemperatur, eine bequeme Liegemöglichkeit, Duft, Kerzenschein, Öl und passende Entspannungsmusik.

Zum Einstieg eine Entspannungsmassage

Du kannst Deinen Partner nach dem aktuellen Befinden fragen und auf eventuelle Verspannungen gezielt reagieren.
Beziehe den ganzen Körper mit ein. Da sich meist mehr erogenen Zonen auf der Vorderseite befinden, empfehlen wir auf der Körperrückseite zu beginnen.

  • Viele Menschen mögen Öl auf der Haut, die Hände gleiten leichter, es riecht angenehm und lässt die Berührungen intensiver spüren.
  • Tropfe nur im Sommer das Öl direkt auf die Haut. Sonst werden die zimmertemperierten Öltropfen als kalt auf der Haut empfunden.
  • Du kannst das Öl anwärmen indem Du es in Deine eigenen Hände gibst und dort verreibst, denn dann nimmt es ihre Körpertemperatur an.
  • Alternativ kannst Du es auf ein Stövchen stellen. Achtung, hier kann es auch schnell zu heiß werden.
  • Verwende bei erotischen oder entspannenden Massage überwiegend sanfte Massagegriffe, mit gleitenden und kreisenden Bewegungen.

 

Du kannst unterschiedliche Streich-Varianten ausprobieren:

  • Nacken und Schultern leicht kneten
  • Links und rechts neben der Wirbelsäule entlang streichen oder sanft mit den Fingern an den Wirbeln entlang gleiten (nie direkt auf der Wirbelsäule massieren)
  • Verwende die komplette Handfläche zum Streichen nach oben oder außen
  • Massiere mit den einzelnen Fingern oder dem Daumen
  • Wenn die Fingernägel nicht zu lang sind, streiche mit leichtem Druck mit Deinen Fingernägeln den Rücken entlang (kann leicht kitzeln oder Gänsehaut hervorrufen)
  • Reibe Deine Handinnenflächen aneinander bis sie warm werden und lege die gewärmten Hände auf das Kreuzbein (Wirbelsäulenende, Übergang Po) und verweile so einen Moment

 

Von oben nach unten wandern

Bewege Dich nach und nach dem Körper entlang. Knete und liebkose den Po und gleite weiter zu den Beinen und später zu den Füßen. Erst die eine Seite, dann die andere Seite.

Frage Deinen Partner immer mal wieder welche Art von Berührung ihm am besten gefällt oder in welchen Bereich es gerade besonders angenehm ist.

Seitenwechsel

Der Partner darf sich umdrehen. Verabredet hierfür ein eindeutiges Signal, wie das Auflegen beider Handflächen auf die Fußsohlen.

Dann geht es auf die Vorderseite. Beginne mit dem Gesicht und taste Dich langsam weiter abwärts.

Erogene Zonen

Du entscheidest, wann es Zeit ist, sich langsam an die erogenen Zonen heranzutasten. Die eigentliche erotische Massage beginnt mit dem Erreichen der erogenen Zonen. Diese sind nicht nur bei Mann und Frau, sondern auch von Mensch zu Mensch recht unterschiedlich. Auch ist es möglich, dass sich die Empfindsamkeit oder die Empfindung an sich im Laufe der Zeit bzw. in eurer Partnerschaft verändern: erogene Zonen verschwinden und kommen neu hinzu. So wird die erotische Massage zu einer spannenden und herausfordernden Angelegenheit.

Die Geschlechtsteile werden meist als erogenste Zonen angesehen. Es wird viel Vertrauen verlangt, um sich von einer anderen Person dort erotisch massieren zu lassen.
Lösen erste Berührungen meistens nur Kitzeln aus, sind es häufig genau die stellen, die zu sexuellen Fantasien anregen und die erotischen Emotionen steigern. Taste Dich durch flächige Streichungen mit der ganzen Hand und nur flüchtigen Berührungen Stück für Stück an den Kern der erogenen Zone heran. Auch eine Pause; z. B. durch einen Wechsel mit einer anderen Körperstelle, ist eine Form des Herantastens an eine empfindliche Körperregion.

Fantasie und Einfühlvermögen

Fantasie und Einfühlvermögen sind relevant. Erforsche wo sich die erogenen Zonen Deines Partners befinden. Diese können überall auf dem Körper liegen. Stelle Dir stets vor, wie die Massage auf Dich wirken würde. Lass Dir während und nach der erotischen Massage Feedback geben, um die Feinheiten weiter abzustimmen.

Anregung

Lasse Dich von Deinem Partner massieren. Sei sehr aufmerksam wie und wo er Dich berührt, denn meist massiert der Partner anfänglich so, wie er selbst gerne massiert werden möchte, bevor er sich dann Deinem Wohlbefinden durch Feedback annähert.

 

Was bei Deiner Massage für Abwechslung sorgt:

  • Verwende gelegentlich einen Massageroller
  • Streichele mit einer Feder, mit dem Kiel oder der weichen Seite über die Haut
  • Im Sommer können auch Eiswürfel sehr erfrischend und stimulierend sein
  • Im Winter empfehle ich eher warmes Öl oder warme Steine
  • Verwende ein weiches, warmes Tuch zur Massage